Wie Overnight funktioniert!
In erster Linie handelt es sich um Einzelsendungen, die individuell gehandhabt werden. Dennoch kann man hier von ökonomisch und ökologisch sinnvollen Sammelverkehren sprechen.
Die Beförderung einer Sendung erfolgt in mehreren Schritten:
1. Der Kurier im Abholort.
Der Auftraggeber bestellt einen Kurier von TransNight.
Im gewünschtem Zeitfenster wird die Sendung abgeholt (bis max. 18.15 Uhr in Aachen-Stadt).
Rechtzeitig begibt sich der Kurier mit seinen eingesammelten Sendungen zur Zentrale von TransNight.
In der TranNight-Zentrale wird die Sendung "versandfertig" gemacht; also gewogen, vermessen, in der EDV erfasst und mit einem Lable (Adressen, Frachtbriefnummer, Scanncode) versehen.
Die Daten werden per Datenfernübertragung in den Zentralcomputer des weiterbefördernden Liniensystems übergeben.
Die Sendung wird mit allen weiteren Sendungen zur Abholung durch einen Großraumtransporter des Liniensystems im TransNight eigenen Depot bereit gestellt.
2. Das Liniensystem und das Umschlaglager.
Ein Linienfahrzeug (bis 10 m³) eines Overnight-Liniensystems holt die gesammelten Sendungen um 19.00 Uhr aus dem TransNight-Depot ab.
Weitere Depots auf dem Weg zum HUB (Umschlagplatz) werden ebenfalls angesteuert und geleert.
Gegen Mitternacht erreicht das Linienfahrzeug das HUB (Bad Hersfeld).
Auf einer Bandanlage werden die Sendungen aller Linienfahrzeuge sortiert.
Jedes Linienfahrzeug erhält Sendungen für Depots, die auf seinem Rückweg liegen.
Gegen 02.45 Uhr verlassen alle Fahrzeuge das HUB und bedienen die jeweiligen Depots.
3. Der Kurier im Zustellort.
In der Regel sind sämtliche Depots bundesweit bis 7.40 Uhr mit auszuliefernden Sendungen bestückt.
Die Kuriere vor Ort wissen bereits durch die Anbindung an den Zentralrechner des Liniensystems, welche Sendungen Sie erwarten.
Termingerecht wird jede Sendung zugestellt.
Jeder Empänger bestätigt den Empfang der Sendung mit seiner Unterschrift auf einer sog. Rollkarte. Diese kann von Ihnen ggf. (gegen eine Gebühr) per Fax angefordert werden.
